Der Mensch im Mittelpunkt

    • Der Mensch steht im Mittelpunkt meiner politischen Arbeit. Ich setze mich für ein sicheres und zukunftsfähiges Gesundheits-, Pflege- und Rentensystem ein, das weiter gestärkt und ausgebaut werden muss. Diese „Netze“ müssen so engmaschig gestrickt sein, dass die soziale Gerechtigkeit und Teilhabe für alle Menschen gleichermaßen gewährleistet ist.
  • Die beiden Herausforderungen „Gesundheit“ und „Pflege“ brauchen ambitionierte Antworten. Wir erleben seit längerem einen zunehmenden Rückbau in der Qualität und Quantität vieler Leistungen. Nicht nur der ländliche Raum droht der große Verlierer dieser Entwicklung zu werden. Wir müssen dies durch umfassende Maßnahmen und Reformen verändern, hin zu einem sozialen Gesundheitskonzept, in dem das deutsche und europäische Vorsorgeprinzip eingehalten wird. Die medizinische Versorgung der Menschen darf nicht durch das Streben nach einer reinen Gewinnmaximierung gefährdet werden.

Gesundheitsversorgung auf dem Land sichern

Wir wollen deshalb eine wohnortnahe, flächendeckende Versorgung mit freiberuflichen Haus- und Fachärzt*innen sowie mit inhabergeführten Apotheken. Zudem wollen wir sicherstellen, dass leistungsstarke Not- und Rettungsdienste sowie Krankenhäuser auch auf dem Land in erreichbarer Entfernung verfügbar sind.

Rente mit 68, nicht mit den Freien Wählern!

Denn wer gerade in körperlich oder psychisch herausfordernden Berufen arbeitet, schafft es kaum, so lange im Arbeitsleben zu stehen, was wiederum zu empfindlichen Abschlägen bei der Rente führt. Und schon heute stirbt jeder Siebte vor Erreichen des Rentenalters.

Volle Anrechnung der Elternzeit auf die Rente

Unsere Kinder sorgen für die Nachhaltigkeit unseres Rentensystems. Deswegen müssen wir den Eltern bei der Rente die Kindererziehungszeiten mit dem letzten Bruttogehalt voll anrechnen. Somit muss auch der Grundfreibetrag bei der Rentenbesteuerung entsprechend angehoben werden.

Und die Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen, dass sich Arbeit lohnt und am Ende zu einer Rente führt, die zum Leben ausreicht. Rentenbesteuerung und Doppelverbeitragung von Betriebsrenten müssen im Sinne der Rentenbezieher*innen korrigiert werden.

Ebenso sehen wir in der Seniorenpolitik mit den Themen Altersarmut, -vereinsamung und neue Wohnformen einen großen Handlungsbedarf. Wer im Alter nicht mehr allein leben kann oder auch möchte, der will doch nicht automatisch in ein Pflegeheim. Dabei soll der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gefördert werden.karlecker_cschranner_4545.jpg

 

 

 

 

„Einheimischenmodelle“ sichern

Bezahlbarer Wohnraum muss möglich werden und Eigentumsbildung muss möglich bleiben und nicht mit engen
staatlichen Vorschriften torpediert werden.

Der heimischen Bevölkerung vergünstigt Wohnraum und Kaufkraft in den Regionen anbieten zu können, ist in vielen Ballungsräumen wichtig. Der Zuzug treibt die Preise in die Höhe, sodass Baugrund für viele Einheimische ohne solche Modelle zu teuer wird. Die EU stellt diese aber infrage, sodass wir uns im Sinne der Kommunen für die Einheimischenmodelle stark machen werden.

Wir wollen, dass es in den immer teurer werdenden Ballungsräumen den älteren Menschen, den Geringverdiener*innen und Familien möglich ist, in ihrer vertrauten Umgebung zu wohnen. Durch eine clevere Wohnungsbauoffensive wollen wir insbesondere in Zuzugsregionen das Mietpreisniveau wieder senken. Dafür ist es dringend erforderlich, überzogene Bauvorschriften zurückzunehmen und die Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau aufzustocken.

Entbürokratisierung der Städte und Gemeinden. Sie brauchen mehr Freiräume von Brüssel und Berlin, um wieder flexibler und handlungsfähiger Politik für die Bürger*innen in ihrer Heimat machen zu können. Entbürokratisierung ist nicht nur angesagt, sondern muss jetzt endlich erkennbar und vor allem erfolgreich umgesetzt werden. Wir haben über die Jahre viel zu viele unüberschaubare und kaum noch prüfbare Reglementierungen aufgebaut.